Unsere Standorte

Praxis im Tal

Tal 21
80331 München - Innenstadt
Tel.: 089 / 290 831-0
Fax: 089 / 290 831-39
Sprechstunden nach Vereinbarung

Lage

Herzkatheter

Tel: 089 / 742 151-0
Fax: 089 / 742 151-99

Stentimplantation/Katheter-Behandlung/Angioplastie

Wir verstehen unter einer Katheter-Behandlung die Erweiterung einer Schlagader oder die Wiedereröffnung einer Schlagader mittels Ballonkatheter. Hierzu benutzen wir eine dünne Hohlsonde (Führungskatheter), die nach örtlicher Betäubung über die Leisten- oder Armschlagader zum betroffenen Gefäß vorgebracht wird. Die Hohlsonde dient als Zubringer für einen sehr dünnen Draht, der die Engstelle oder den Verschluss überwinden muss. Wenn dies erreicht ist, läuft der Ballonkatheter wie auf einer Schiene über den Draht zur Einengung oder zum Verschluss. Durch Erzeugung von hohen Drücken mit flüssigkeitsgefülltem (manchmal beschichtetem) Ballon wird die Verengung beseitigt, das Material, das zur Verengung führt (Thrombus, Zellhaufen, Kalk), an die Wand gedrückt.

In den meisten Fällen einer Katheterbehandlung durch eine PTA (perkutane transluminale Angioplastie der Hals-, Nieren-, Beinschlagadern) oder der PCI (perkutane Angioplastie der Koronararterien) dient die Implantation eines Stents zur Stabilisierung der Wände nach einer Angioplastie oder nach Wiedereröffnung einer Schlagader. Der Stent besteht aus einem (zumeist beschichteten) Stahldrahtgeflecht. Er wird mit Hilfe eines weiteren Ballons an die zu stabilisierende Stelle im Gefäß vorgebracht und mit Hochdruck expandiert. Er verbleibt lebenslang an Ort und Stelle. Bis er vollständig „eingewachsen“ ist, müssen Medikamente eingenommen werden, damit kein erneuter Verschluss eintritt.

Ganz aktuell sind wir auch in der Lage, metallfreie Gefäßstützen zu implantieren, die sich, nachdem sie ihre Stabilisierungsfunktion erfüllt haben, im Verlauf von Monaten vollständig auflösen. Damit ist langfristig eine Normalisierung der Arterienfunktion wie bei Gesunden wiederhergestellt.

Verengung (Stenose) einer Beinarterie

Unser Leistungsspektrum im Einzelnen