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Praxis im Tal

Tal 21
80331 München - Innenstadt
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Sprechstunden nach Vereinbarung

Lage

Herzkatheter

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Implantation von Defibrillatoren

Wir empfehlen unseren Patienten mit starkem Rückgang der Herzleistung - insbesondere nach Herzinfarkt oder nach Herzmuskelentzündung mit eingeschränkter Pumpleistung der linken Herzkammer - unter Umständen die Implantation eines Defibrillators. Noch vor wenigen Jahren wurde diese Methode nur wenigen Patienten angeboten. Mittlerweile wird diese Maßnahme aber tausendfach in Deutschland zum Wohle und zur Lebensrettung von herzgeschädigten Patienten eingesetzt, um tödliche Herzrhythmusstörungen zu verhindern. Spezielle Systeme können sogar typische Beschwerden bei Herzinsuffizienz wie Luftnot und Wasseransammlungen in der Lunge und in den Beinen verhindern oder lindern.

Der chirurgische Einsatz erfolgt unter örtlicher Betäubung

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Ein elektronischer Impulsgeber von der Größe einer Streichholzschachtel, etwas größer als ein Herzschrittmacher, wird unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut oder unter den Brustmuskel implan-tiert, 1 bis 2 Sonden werden in die Herzkammern vorgebracht. Der Eingriff dauert nur etwa 30 Minuten und findet unter Analgosedierung (Schlafinfusion durch den Anästhesisten), d.h. ohne Vollnarkose, statt. Mit einem 1- bis 2-tägigen Kranken-hausaufenthalt muss gerechnet werden. Nach der Implantation des Defibrillators kann sich der Patient wie zuvor verhalten, er ist in seiner Alltagsaktivität nicht weiter eingeschränkt. 

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig

Kontrollen sind in regelmäßigen Abständen alle 3 bis 6 Monate erforderlich. Unter Umständen erhalten Sie auch die Möglichkeit des „Home-Monitoring". Darunter verstehen wir eine regelmäßige automatische Funktionskontrolle Ihres Implantats zu Hause über eine datensichere Internetverbindung.

Herzschrittmacher

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