Unsere Standorte

Praxis im Tal

Tal 21
80331 München - Innenstadt
Tel.: 089 / 290 831-0
Fax: 089 / 290 831-39
Sprechstunden nach Vereinbarung

Lage

Herzkatheter

Tel: 089 / 742 151-0
Fax: 089 / 742 151-99

Herzinfarkt-Vorsorge

Zur Verhinderung einer Gefäßerkrankung, insbesondere einer Herzgefäßerkrankung dient unser spezielles Herzinfarkt-Vorsorgeprogramm. Dazu bieten wir regelmäßig Gespräche an, die darauf abzielen, dass neben den medizinischen Diagnostik- und Therapie-Möglichkeiten der Patient durch sein Verhalten selbst auf das Entstehen oder Fortschreiten einer Herzkreislauferkrankung Einfluss nehmen kann. Diese Vorsorgemaßnahme nennt der Mediziner Prophylaxe und unterteilt diese in Primär- und Sekundär-Prophylaxe.

Primär-Prophylaxe

Unter Primär-Prophylaxe verstehen wir die vorsorgliche Aufklärung und Behandlung einer Patientengruppe, die trotz einer Ansammlung von  Risikofaktoren noch kein Gefäßereignis erlitten hat. Es hat sich gezeigt, dass Personen, die ihre Risikofaktoren nachhaltig reduzieren, mit einer höheren Lebensqualität, selteneren kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkte, Schlaganfall und mit einer Lebensverlängerung rechnen können.

Sekundär-Prophylaxe

Die Sekundär-Prophylaxe wird dann ergriffen, wenn sich bereits schwerwiegende Gefäßveränderungen ausgebildet haben oder sich in einem klinischen Ereignis niedergeschlagen haben. Wir kennen diese Manifestation als kleinen oder großen Schlaganfall, als Angina pectoris oder Herzinfarkt oder als Schaufensterkrankheit, je nachdem welche Gefäßprovinzen betroffen sind. Die Risikofaktoren, die zu diesen Veränderungen und Erkrankungen führen, werden in unserer Gefäßsprechstunde gezielt erörtert, analysiert und mit den Patienten diskutiert.
 

Rauchen & Bluthochdruck sind Risiken für das Herz-Kreislauf-System

Herz- und Gefäßerkrankungen entstehen durch Faktoren und Verhaltensweisen, die zu Veränderungen in der arteriellen Gefäßwand führen. Dieses sind sogenannte Plaques (Auflagerungen), die zu einer Verhärtung und Verengung der Gefäße führen. Der Kardiologe versucht, im Verlauf des Patientengesprächs diese Risikofaktoren und falsche Verhaltensweisen herauszuarbeiten und dem Patienten bewusst zu machen. Das Ergebnis solcher Gespräche beeinflusst den Krankheitsverlauf ebenso deutlich wie all die Erkenntnisse, die wir mit unseren Geräten gewinnen. Es ist also von größter Wichtigkeit, die fehlerhaften Verhaltensweisen und Risiken als solche zu erkennen, um sie bekämpfen zu können. Zu den Risikofaktoren gehören:

1.    Nikotin
2.    Hypercholesterinämie (zu hohe Blutfettwerte)
3.    Hypertonie (hoher Blutdruck)
4.    Diabetes mellitus
5.    Übergewicht
6.    Bewegungsmangel

Neben der Änderung von Lebensgewohnheiten (Nikotinabstinenz, Reduzierung des Körpergewichts, mehr Bewegung, Ernährungsumstellung) ist der Patient oft zusätzlich auf medikamentöse Therapie angewiesen, die wir mit Ihnen auf die individuellen Effekte und Verträglichkeiten hin abstimmen. Z. B. ist zur Thrombose-Prophylaxe unter Umständen eine Aspirin-Medikation nötig, zur Verhinderung oder zum Aufhalten einer Arteriosklerose eine Statin-Behandlung oder zur Senkung des hohen Blutdrucks Hochdruckmedikamente notwendig.

Eingebunden in unsere Herzinfarkt-Prävention bieten wir Ihnen eine spezielle Untersuchung mit dem Computertomographen an: Mit dem hochauflösenden ultraschnellen Mehrzeilen-Computertomographen ermitteln wir die Kalkmenge in den Wänden der Herzkranzgefäße, wobei mit dieser Technik bereits kleinste Ablagerungen sichtbar werden. Minimale Ablagerungen bedeuten für den Patienten keine unmittelbare Gefahr, können jedoch bei Personen, die bis dahin als herzgesund galten, das Risiko für das Auftreten eines Herzereignisses in den nächsten Jahren abschätzbar machen.

Unser Leistungsspektrum im Einzelnen